Häufige Fragen zu Oekoboiler

Hier finden Sie verständliche Antworten auf häufige Fragen rund um Wärmepumpenboiler, Installation, Betrieb, Fördergelder und Fachpartner Themen.

Die Oekoboiler Produktpalette: Wärmepumpenboiler verschiedener Grössen im Studiolicht

Ein Wärmepumpenboiler nutzt Wärme aus der Umgebungsluft, um Warmwasser effizient zu erwärmen. Dadurch benötigt er deutlich weniger Strom als ein klassischer Elektroboiler.

Der Aufwand hängt vom bestehenden Boiler, dem Aufstellraum, der Luftführung und der Einbindung in die Gebäudetechnik ab. Eine vorgängige Prüfung schafft Klarheit.

Grundsätzlich kann eine Heizungs Wärmepumpe auch das Warmwasser für Dusche, Bad und Küche erwärmen. Dafür muss sie jedoch höhere Temperaturen erzeugen als für die Raumheizung. Das kann die Effizienz beeinflussen.

Ein separater Wärmepumpenboiler übernimmt die Warmwasserbereitung unabhängig von der Heizung. Dadurch kann die Heizungs Wärmepumpe auf das Heizen des Gebäudes ausgerichtet werden und im Sommer ausgeschaltet bleiben. Gleichzeitig lässt sich eigener Solarstrom gezielt für die Warmwasserbereitung nutzen.

In den meisten Fällen lässt sich die Warmwasserbereitung einer Öl, Gas oder Holzheizung einfach entkoppeln und separat über einen Wärmepumpenboiler sicherstellen.Der Vorteil: Die Zentralheizung muss ausserhalb der Heizperiode nicht mehr nur für die Warmwasserbereitung laufen. Sie kann im Sommerhalbjahr ausgeschaltet bleiben und wird erst wieder benötigt, wenn tatsächlich geheizt werden muss.Dadurch lassen sich unnötige Betriebs und Wärmeverluste reduzieren. Gleichzeitig wird die bestehende Heizungsanlage weniger beansprucht, was sich positiv auf ihre Lebensdauer auswirken kann.Der Wärmepumpenboiler nutzt zudem die vorhandene Umgebungsluft für die Warmwasserbereitung und benötigt dadurch deutlich weniger zusätzliche Energie. Besonders sinnvoll kann diese Lösung sein, wenn eine bestehende Heizung noch weiter genutzt, der Energieverbrauch aber bereits heute reduziert werden soll.

Der Oekoboiler benötigt lediglich einen 230 Volt Anschluss und ist deshalb nicht mit einem herkömmlichen Elektroboiler mit 400 Volt Anschluss gleichzusetzen. Ob Sperrzeiten oder eine Steuerung durch den Energieversorger bestehen, hängt jedoch vom jeweiligen Netzbetreiber und vom gewählten Tarif ab.

Unabhängig davon kann der Oekoboiler so programmiert werden, dass die Warmwasserbereitung gezielt zu gewünschten Zeiten erfolgt, beispielsweise während günstiger Tarifzeiten oder bei verfügbarem Solarstrom.

Je nach Situation dauert eine Installation zwischen 5 und 8 Stunden. Danach ist der Oekoboiler bei ihnen vor Ort einsatzbereit.

Die Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl ist um die Hälfte geringer, als die von emailliertem Stahl. Deshalb ist Edelstahl auch ein guter Isolierwerkstoff. Der Edelstahlkessel ist doppelwandig aufgebaut, dies erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern hat auch einen zusätzlichen Isoliereffekt. Somit verliert der Oekoboiler weniger Wärme über die Hülle. Dies optimiert schon bei der Erwärmungsphase die Zeit und verringert den Verlust um ein Vielfaches. Natürlich ist der Edelstahlkessel aussen (wie alle Boiler) noch zusätzlich mit einer Isolationsschicht versehen. Zum anderen rosten Emaillierte Stahlboiler unter Umständen, weil sich mit der Zeit die Emailschicht lösen kann. Umweltfreundlich, hygienisch und nachhaltig! Edelstahl ist ein sehr umweltfreundliches Material. Es ist immer wieder recyclebar und verhält sich gegenüber der Umwelt oder bei Wasserkontakt neutral. Es gibt keine Auslaugung von Elementen, welche die Zusammensetzung des Wassers verändern könnten. Edelstahl hat eine gute Korrosionsbeständigkeit. Dies ermöglicht einen guten Schutz vor Legionellen und reduziert das Risiko von Kalkablagerungen in den Behältern.

Wir gehen von einem Netto Luftvolumen von ca. 20m3 aus, damit der Oekoboiler inwendig und ohne Luftverrohrung betrieben werden kann. Selbstverständlich findet man durch das breite Angebot unserer Palette fast immer eine Lösung für die Einbringung eines Gerätes an allen möglichen Standorten. Zudem kann das Gerät mit einer gewieften Luftverrohrung im Winter von der entstandenen Abwärme der Heizung profitieren. Und in den Sommermonaten kann es unterstützend für die Abkühlung der inneren Gebäudehülle beitragen. Bei sehr engen Verhältnissen können sowohl die anzuziehende, wie die abgehende Luft von oder nach aussen ab- und zugeführt werden.

Selbstverständlich hat der Oekoboiler einen Serviceflansch, über welchen das Gerät wie herkömmliche Boiler regelmässig entkalkt werden kann. Da das Brauchwasser jedoch mit einer schonenden Art über die Wärmepumpe produziert wird, setzt im Vergleich zum herkömmlichen Elektroboiler auch viel weniger Kalk an.

Das Gerät führt automatisch alle 14 Tage eine vollkommene Legionellen Schaltung aus. Dabei wird das Warmwasser auf eine Temperatur von 65 Grad erhitzt. Somit ist man vor Legionellen mit Sicherheit geschützt. Zudem kann das Gerät während des übrigen Zeitraums mit tieferen Temperaturen, und somit mit geringerem Energieaufwand seinen Dienst erweisen.

Durch den «plug und play» Modus ist eine offizielle Inbetriebnahme ihres Verkäufers oder Installateurs überflüssig. Das Gerät wird voreingestellt im Auto Modus und mit einer Zieltemperatur von 55 Grad angeliefert. Somit kann es nach erfolgter und fachmännischer Installation nur eingeschaltet werden. Sollte nach der Einführungsphase noch Feineinstellungen nötig sein, so können diese anhand der mitgelieferten Anleitung und der einfachen Menuführung des Gerätes sehr einfach vorgenommen werden. Oder unser Kundendienst nimmt die gewünschten Einstellungsänderungen direkt mit ihnen per Telefon vor.

Mit der WiFi Steuerung können Sie wichtige Funktionen Ihres Oekoboilers bequem per App steuern und an Ihren Alltag anpassen. So lassen sich beispielsweise Betriebszeiten und Einstellungen auch von unterwegs verändern.

Das erhöht den Komfort und ermöglicht es, die Warmwasserbereitung gezielter zu planen, etwa passend zu Ihrem Verbrauch, zu günstigen Stromtarifen oder zur Nutzung von eigenem Solarstrom.

Der Zusatzheizstab unterstützt den Oekoboiler, wenn kurzfristig besonders viel Warmwasser benötigt wird. So kann das Wasser bei erhöhtem Bedarf schneller nacherwärmt werden.

Bei entsprechend ausgestatteten Modellen ist der Heizstab durch eine Keramikhülle geschützt. Das kann Ablagerungen und Verschleiss reduzieren und damit zu einem wartungsarmen und langlebigen Betrieb beitragen.

Nein. Der Solarthermisch erwärmte Boiler benötigt einen herkömmlichen Elektroheizeinsatz um das Brauchwasser zu erwärmen wenn nicht genügend Wärme aus der Sonne gewonnen werden kann. Dies ist im Winter zum Grossteil der Fall. Hinzu kommt das er für den Wärmetausch eine Umwälzpumpe benötigt welche zusätzlich Energie verbraucht. Die Umwälzpumpe lässt das Medium von den Paneelen durch das Register des Boilers zirkulieren und erwärmt so das Brauchwasser im Boiler. Im Sommer reicht zwar die Wärme der Sonne problemlos, eigentlich viel zu viel Energie, um das Brauchwasser zu erwärmen. In der Nacht läuft die Umwälzpumpe aber trotzdem weiter um die Paneelen auf dem Dach zu kühlen damit die Solarthermie nicht überhitzt. So entsteht auch in den Sommermonaten ein Energieverbrauch bei der Gewinnung von Wärme für den Boiler. Der Wirkungsgrad liegt ungefähr bei 50-60% die Investition ist zudem dreimal so hoch wie bei dem Kauf eines Wärmepumpenboilers der das ganze Jahr einen hohen durchschnittlichen Wirkungsgrad hat. Zu guter letzt wird auch wesentlich mehr Graue Energie investiert um eine Solarthermische Brauchwasser Unterstützung zu produzieren/herstellen und Montieren.

Die strengeren Anforderungen gelten seit dem 1. Januar 2024. Sie betreffen die Vorgaben für den Einsatz beziehungsweise Ersatz bestimmter elektrischer Warmwasserbereiter.

Betroffen sind konventionelle elektrische Warmwasserbereiter mit einem Speichervolumen ab 150 Litern.

Ja. Bestimmte Einbau Elektroboiler nach dem Schweizer Mass System SMS sind von den neuen Anforderungen ausgenommen.

Nein. Die seit 1. Januar 2024 geltenden strengeren Effizienzanforderungen betreffen das Inverkehrbringen und Abgeben neuer konventioneller elektrischer Warmwasserbereiter. Für bereits installierte Geräte ergibt sich daraus keine allgemeine Austauschpflicht.

Ein Ersatz kann sich dennoch lohnen, insbesondere wenn das bestehende Gerät älter ist, viel Strom verbraucht oder ohnehin eine Sanierung ansteht. Ein Wärmepumpenboiler kann den Stromverbrauch für die Warmwasserbereitung deutlich reduzieren.

Beim Ersatz lohnt es sich, die Warmwasserbereitung gesamthaft zu betrachten. Neben Speichergrösse, Warmwasserbedarf, Platzverhältnissen und Anschlüssen sollte auch geprüft werden, welche zusätzlichen Vorteile ein Wärmepumpenboiler am vorgesehenen Standort bieten kann.

Ein Wärmepumpenboiler nutzt Wärme aus der Umgebungsluft und kann dadurch den Stromverbrauch für die Warmwasserbereitung deutlich reduzieren. Gleichzeitig wird die Raumluft während des Betriebs abgekühlt und entfeuchtet, was insbesondere in Keller oder Technikräumen von Vorteil sein kann. Ist eine Photovoltaikanlage vorhanden oder geplant, kann zudem eigener Solarstrom für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Gibt es Fördergelder? Je nach Kanton, Gemeinde und Programm können Beiträge möglich sein. Wichtig ist, die Bedingungen vor der Umsetzung zu prüfen.

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